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28.06.2014 - Uwe Paap, Pressesprecher CDU-Stadtverband Oberkochen Übersicht | Drucken

Ausstellungseröffnung über „Konrad Adenauer und die Europäische Integration“

im Oberkochener Rathaus unter Beisein des Ministerpräsidenten a.D. Erwin Teufel

„Es gibt viel Nachholbedarf in Deutschland und vor allem bei den jungen Menschen bezüglich der Person Adenauer und seinem europäischen Netzwerker-Denken“, so Dr. Reinhard Schreiner, der nach einem Musikstück durch Konzertpianistin Miho Imada in die zehn Wandtafeln umfassende Ausstellung einführte.

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Uwe Paap, Pressesprecher CDU-Stadtverband Oberkochen -

Bereits nach dem Ersten Weltkrieg habe Konrad Adenauer (1876-1967) als Oberbürgermeister von Köln dazu aufgerufen, „das hohe Werk dauernder Völkerverständigung und Völkergemeinschaft zum Heile Europas zu fördern“. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in einer Zeit voller Misstrauen der Welt gegen Deutschland, sagte er 1946: „Es gibt nichts nach meiner tiefsten Überzeugung, was diesem gequälten, so oft von Kriegen durchtobten Erdteil endlich einmal Ruhe und Frieden bringen kann, als die Vereinigten Staaten von Europa.“

Der Schumann-Plan von 1950 und die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (Montanunion) stellten die Weichen für die europäische Einigungspolitik, die mit den Römischen Verträgen von 1957 die Gründungsphase der europäischen Integration zum Abschluss kam. Dieser wirtschaftliche Zusammenschluss Europas sei für Adenauer jedoch nur eine Etappe auf dem Weg zu einer dauerhaften politischen Einigung gewesen, so Dr. Schreiner weiter.

Seine Vision eines geeinten Europas, erfüllte sich jedoch erst nach seinem Tode über die Fusion der Exekutivorgane der drei Europäischen Gemeinschaften 1967, bis zum Vertrag über die Europäische Union, der in Maastricht geschlossen wurde und 1993 in Kraft trat.

 

 





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