CDU Stadtverband Oberkochen
 
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15.10.2014 - Uwe Paap, Pressesprecher CDU-Stadtverband Oberkochen Übersicht | Drucken

Zeitzeuge referiert am Tag der deutschen Einheit

Als einziger Stadt- oder Ortsverband des Ostalbkreises hält die Oberkochener CDU an der Tradition einer Gedenkfeier zum Tag der Deutschen Einheit fest. Zur 24. Feier konnte als Festredner Dr. Dieter Schulte, Staatssekretär a.D., gewonnen werden.

Uwe Paap, Pressesprecher CDU-Stadtverband Oberkochen -

In seiner Begrüßungsrede erinnerte Stadtverbandsvorsitzender Martin Balle daran, dass die CDU immer an die Wiedervereinigung geglaubt habe und dies auch in ihrem Programm so festgeschrieben hatte. „Und mit dem Fall der Mauer am 09. November 1989 begann dies unter Bundeskanzler Helmut Kohl auch Wirklichkeit zu werden.“

„Am heutigen Tag gedenken wir, wir danken aber auch“, beginnt Dr. Dieter Schulte seine Festrede. So gedenke man an 40 Jahre Unfreiheit der Bürger der DDR. Als Beispiele nannte er den Bau der Berliner Mauer, die unfreien Wahlen per Einheitsliste und die Bespitzelung der Bürger durch die STASI. „Danken können wir an diesem Tage unter anderem für Reisefreiheit, für freie und geheime Wahlen und für das Recht auf freie Meinungsäußerung.“

Dr. Dieter Schulte war Staatssekretär der Bundesregierung zur Zeit der Wiedervereinigung und ist damit Zeitzeuge der gesamten Ereignisse. So erlebten die ca. 30 Gäste eine wahre Geschichtsstunde über das Zusammenwachsen der beiden deutschen Staaten.

„Nach dem Fall der Mauer war von Wiedervereinigung zunächst noch nicht die Rede“, so Schulte. Ab Herbst 1989 fanden neben Leipzig auch in anderen Städten der DDR regelmäßige Massendemonstrationen statt. Mit dem Ruf „Wir sind das Volk“ meldeten sich Woche für Woche Hunderttausende DDR-Bürger im ganzen Land zu Wort und protestierten gegen die politischen Verhältnisse. Ziel war eine friedliche, demokratische Neuordnung, insbesondere das Ende der SED-Herrschaft. Mit der Zeit wurde aus dem „Wir sind das Volk!“, der Ruf „Wir sind ein Volk!“, was auf die Forderung nach Herstellung der deutschen Einheit hinauslief. Am 20. September 1990 war es schließlich geschafft. Die Volkskammer der DDR und der Deutsche Bundestag stimmten dem Einigungsvertrag zu, der am 03. Oktober 1990 in Kraft trat. „Die Freiheit, die Vermittlung ihrer Werte und die Sicherung ihres Bestandes ist das Allerwichtigste“, so Schulte zum Abschluss seiner Ausführungen.

Mit dem „Lied der Deutschen“ endete die Gedenkfeier, die von Lukas Eberle auf der Trompete musikalisch umrahmt wurde.

 

 

 

 






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