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03.05.2015 - Übersicht | Drucken

Politscher Dämmerschoppen mit Thomas Bareiß MdB, dem Beauftragten für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Die Energiewende wird die deutsche Energieversorgung komplett umgestalten. Ziel ist es, eine der umweltschonendsten und energiesparsamsten Volkswirtschaften zu werden. Wie das funktionieren soll, erläuterte Thomas Bareiß MdB beim Dämmerschoppen der CDU in Oberkochen.

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Stadtverbandsvorsitzender Martin Balle dankte dem Referenten Thomas Bareiß MdB (links), mit einem Geschenkkorb, bestehend aus Ostalb-Produkten.

Stadtverbandsvorsitzender Martin Balle konnte eine stattliche Anzahl interessierter Bürgerinnen und Bürger zum Politischen Dämmerschoppen mit Thomas Bareiß MdB im Gasthof „Pflug“ begrüßen. Darunter auch Georg Brunnhuber MdB a.D. und neuer Vorsitzender des Vereins Bahnprojekt Stuttgart–Ulm e.V.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien als Alternative zur Kernkraft sei die Grundidee der Energiewende. Der Anteil an der Stromerzeugung aus Sonne, Wind & Co. soll sukzessive bis zum Jahr 2035 auf 55 Prozent ausgebaut werden. Deshalb müsse die Energiewende als ein  Mehrgenerationenprojekt betrachtet werden.

„Eine Energieversorgung, die sich auf erneuerbare Energien stützt, birgt Herausforderungen. Zum Beispiel muss künftig Strom, der durch Windkraft im Norden erzeugt wird, von dort auch nach Süddeutschland gelangen. Der Ausbau der großen überregionalen Übertragungsnetze und der Verteilnetze wird deshalb eine wichtige Aufgabe sein“, so Thomas Bareiß.

Das bedeute auch, dass mehr Speicherkapazitäten nötig seien. Denn Sonne, Wind & Co. erzeuge Energie unbeständiger als fossile Großkraftwerke, so dass Energie aus Spitzenzeiten gespeichert werden müsse, um sie in Flautezeiten zu nutzen. „Und für den Fall, dass dies nicht genügt, muss es flexible Kraftwerke geben, die schnell hochgefahren werden können. Deshalb können wir nicht alle Kernkraftwerke auf einmal abschalten, sondern nur Schritt für Schritt, wie die erneuerbaren Energien zunehmen“, stellte Bareiß klar.

Energieforschung sei deshalb ein Förderschwerpunkt der Bundesregierung. Genauso wichtig sei es aber, mehr Energie einzusparen, vor allem beim Heizen von Wohnungen und Häusern, weshalb die Bundesregierung daher die Gebäudesanierungen fördere. „Denn die beste Energie ist die, die erst gar nicht produziert werden muss“, folgerte der Energiepolitiker.

„Die Energiewende beruht letztlich auf drei Zielen: Erstens, es muss eine sichere und konstante Energieversorgung gewährleistet sein. Zweitens, die Energiewende muss Klima- und Umweltfreundlich geschehen. Und drittens, auch der Strom aus erneuerbaren Energien muss bezahlbar bleiben“, stellte Bareiß abschließend fest.


Uwe Paap
Pressesprecher
CDU – Stadtverband Oberkochen



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