...schafft Orientierung und Sicherheit für alle Betroffenen und Beteiligten.

 

Oberkochen ist der wichtigste Bezugs- und Ankerpunkt unserer Bürgerschaft. Im unmittelbaren Lebensumfeld der Bürger beweist sich durch lebendiges Engagement, sowie durch Mitbestimmung und Teilhabe an den örtlichen Entscheidungsprozessen die Akzeptanz unseres Gemeinwesens in Oberkochen.

 

 FAMILIEN 

Das Prinzip der Subsidiarität ist aktueller denn je. Sie stärkt kleine Einheiten, aus denen dann zugleich Entfaltung und Zusammenhalt, Eigenverantwortung und Solidarität erwachsen können. Die erste und wichtigste Gemeinschaft ist die Familie. Familien sind wichtiger denn je und das Fundament unserer Gesellschaft,  so auch in Oberkochen. Familie ist überall dort, wo Eltern für Kinder und Kinder für Eltern dauerhaft Verantwortung tragen. Sie ist der Ort, an dem Miteinander gelebt wird. In ihr wächst der Mensch zur Persönlichkeit heran.

 KINDER - KÜNFTIGE GENERATIONEN 

Familien brauchen Zeit und Raum: Eltern für die Kinder, Kinder für die Eltern − Zeit für Zuwendung und Fürsorge, Zeit für gemeinsame Aktivitäten und individuelle Interessen. Wir wollen keine Gesellschaft in der nur ökonomische Interessen zählen. Das Leben mit Kindern soll leichter und selbstverständlicher werden. Das ist eine Aufgabe, die alle angeht und sich über viele Themenfelder erstreckt. Kinder, wie man so schön sagt, sind unsere Zukunft, aber sie sind auch Verantwortung, der wir gerecht werden müssen. 


  KINDERGÄRTEN & SCHULEN  

Erziehung und Bildung schaffen wesentliche Voraussetzungen für die freie Entfaltung unserer Kinder. Bildung ist der Schlüssel für individuelle Lebenschancen und hat überragende Bedeutung für unsere Werte, die wir bewahren und entfalten wollen. Nur bessere Bildung für mehr Menschen wird Wohlstand nachhaltig sichern. Sie wird es ermöglichen, die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen und die Chancen des Wandels zu ergreifen. Die Freiheit und die Würde des Menschen, die Fülle menschlicher Möglichkeiten kommen erst zur Entfaltung, wenn die Talente und Fähigkeiten junger Menschen von Anfang an gefördert, gefordert und entwickelt werden.

 

Lernschwache und Menschen mit Behinderung brauchen Förderung und Hilfen, die auf ihre individuellen Bedürfnisse eingehen. Das selbstverständliche Miteinander von Behinderten und Nichtbehinderten, ihren Stärken und Schwächen, ist Kindern schon früh zu vermitteln, damit Barrieren in den Köpfen und im Verhalten gar nicht erst entstehen.

 

Unsere vielfältige Natur- und Kulturlandschaft in Oberkochen ist ein besonders wertvoller Teil unserer Heimat. Wir wollen dieses reichhaltige Naturerbe auch für zukünftige Generationen erhalten. Die erneuerbaren Energien als heimische Energieträger können einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Versorgungssicherheit und zum Klimaschutz leisten. Sie bieten Chancen für ein umweltverträgliches Wachstum, innovative Geschäftsfelder und neue Arbeitsplätze.

Wir verstehen den Menschen als Teil der Schöpfung. Es steht ihm nicht zu, nach Belieben über die Natur zu verfügen. Sie ist uns zur Gestaltung und Bewahrung anvertraut. Wir sind dafür verantwortlich, wie wir sie den nachfolgenden Generationen weitergeben. Mit Blick auf das Klima, gilt es den Spagat zwischen Klimaschutz und Wirtschaft sinnvoll zu verbinden. Denn beides bedingt sich wechselseitig.

 

Bürgersinn stiftet gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Einsatz der Bürger ist durch nichts zu ersetzen.

Kultur, Sport und soziales Engagement eint, bildet, aktiviert, begeistert und integriert. Ehrenamtliche tragen zur Ausbildung von Toleranz, Fairness, Leistung, Wettbewerb, Verantwortung, Gesundheit, Erkennen eigener Grenzen und Achtung anderer bei. Sie sind der fruchtbare Boden für ein Mehr an Miteinander. Die Anerkennung und Wertschätzung der ehrenamtlich Tätigen ist wesentlich.

Ohne ehrenamtliches Engagement würde unsere Gesellschaft verarmen. Menschen, die ein Ehrenamt ausüben, die freiwillige soziale Arbeit leisten oder bürgerschaftliche Projekte zum Leben erwecken und finanziell unterstützen, müssen gefördert und dürfen nicht durch Vorschriften und Reglementierungen entmutigt werden. So stellt u.a. der Förderpreis im Ehrenamt, den wir alle zwei Jahre vergeben, ein Dankeschön an alle Ehrenamtlichen im oben genannten Sinn dar.

 

In naher Zukunft lebt ein Großteil unserer Gesellschaft ein Drittel ihres Lebens, nach dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben, im wohl verdienten Ruhestand. Aber es ist falsch vom Ruhestand zu sprechen. Im Gegenteil, die Älteren sind eine große Chance und mit ihrer Lebenserfahrung ein gewaltiges Kapital für unsere Gesellschaft.

Wir wollen mehr und bessere Angebote, um unsere älteren Mitbürger einzuladen, mit Kindern und Jugendlichen, mit Eltern und Erwerbstätigen ein lebendiges Miteinander zu gestalten.

In zunehmenden Maße leiden viele Menschen unter einem Mangel an Zuwendung und unter Einsamkeit. Es gibt seelische Armut in reichen Gesellschaften. Menschen brauchen Menschen, damit es ihnen gut geht. Jeder hat eine Aufgabe. Alle werden gebraucht. Wir wollen ein Umfeld schaffen, in dem sich alle Menschen – auch solche mit Behinderungen und gebrechliche Menschen – angenommen fühlen und wohlfühlen.

 

Miteinander leben - voneinander lernen, über jeden Status und jede Herkunft hinweg, ist das Credo eines vielfältigen Lebens in unserer Gesellschaft. Der Mensch ist und bleibt im Kern immer Mensch, unabhängig der Religion, sowie der nationalen und sozialen Herkunft. So ist auch unser christliches Menschenbild zu verstehen. Wichtig und richtig ist dabei aber auch, dass die Kultur, der Rechtsstaat, das Leben, so wie wir es leben, angenommen wird und man sich darin integriert.

Das gilt für jeden Deutschen, für Zugewanderte oder Zuwandernde und ihre Kinder.

Nur mit dem klaren Bekenntnis zu uns selbst, als einer durch Geschichte und Kultur geprägten Gemeinschaft freier Bürger, können wir Integration und Teilhabe überzeugend fordern.

Bedingungen unseres Zusammenlebens sind zuerst: die deutsche Sprache zu beherrschen, achtungsvoll dem Mitbürger zu begegnen und zu Leistung und Verantwortung bereit zu sein. Jeder Bürger muss zudem die für uns alle verbindlichen kulturellen Grundlagen unserer gesellschaftlichen und politischen Ordnung anerkennen.

 

Beide Oberkochener Kirchen vermitteln Werte, die einen positiven Einfluss auf unsere Gesellschaft und unsere freiheitliche Grundordnung ausüben können. Wir achten alle Religionszugehörigkeiten. Dies erwarten wir ebenso von allen Angehörigen der unterschiedlichen Religionen. Wir anerkennen ihre vorbildlichen Leistungen im praktischen Dienst am Nächsten.

 

Wir sind die Partei der sozialen Marktwirtschaft. Sie hat mit Ludwig Erhard die soziale Marktwirtschaft in der Nachkriegszeit gegen vielfache Widerstände durchgesetzt und die Bundesrepublik Deutschland mit ihr erfolgreich gemacht.

Wir stehen seit jeher für eine Politik, die auf die positive Gestaltungskraft freier Märkte und fairen Wettbewerbs vertraut. Unser Ziel ist es, Vertrauen als Voraussetzung für mehr Investitionen in Oberkochen zu schaffen. Wir wollen Oberkochen als attraktiven Standort erhalten und stärken. Das gilt für größere und kleinere Unternehmen, für Betriebe in Industrie, Handel und Handwerk gleichermaßen. Sie stehen für Versorgungssicherheit in unserer Heimatstadt, sind unsere Arbeitgeber, sowie ein bedeutender Teil unserer kommunalen finanziellen Basis.