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16.01.2020
Die Geehrten mit Vorsitzenden M. Balle, Ehrenvorsitzenden B. Balle, Gastredner Dr. J. Bläse und MdB a.D. G. Brunnhuber
Die Geehrten mit Vorsitzenden M. Balle, Ehrenvorsitzenden B. Balle, Gastredner Dr. J. Bläse und MdB a.D. G. Brunnhuber

 Beim Neujahrstreff der CDU-Oberkochen waren sich SV-Vorsitzender Martin Balle und Gastredner Dr. Joachim Bläse, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion einig, der Kitt der Gesellschaft - nämlich der Gemeinsinn - muss wieder mehr in den Focus rücken. Ehrungen langjähriger Mitglieder rundeten das Treffen ab.

In einer Oberkochener kommunalen Standortbestimmung zeichnete Vorsitzender Balle ein Bild seiner Heimatkommune, das die Stadt am Kocher optimistisch in die Zukunft blicken lasse. Der Rekordhaushalt, sowie ein blühender Wirtschaftsstandort bilden ein Fundament, auf dem Oberkochen seine Zukunft nachhaltig und sicher aufbauen könne. Allerdings habe diese Entwicklung zwei Seiten der gleichen Medaille. Während die Steuerquellen sprudeln, erhöht sich ebenso die Zahl an Pendlern und somit die Verkehrs- und Umweltbelastung. Um dem Herr werden zu können, bräuchte es ein Bündel an Maßnahmen. Eine davon: In Oberkochen sei dringend mehr Wohnbau, vor allem im Bereich von Ein- und Zweifamilienhäusern erforderlich, so Balle. Ein bedeutender Ansatz, den die CDU-Gemeinderatsfraktion seit vielen Jahren immer wieder auf die Tagesordnung bringt. Denn kurze Wege zur Arbeit, so Balle, entlasten Verkehr und Umwelt. Das sei relativ simpel auf einen einfachen Nenner zu bringen. Hierbei müsse auch der Regionalverband in mehrfacher Hinsicht seiner Aufgabe und Verantwortung gerecht werden. Bundestagsabgeordneter a.D. Georg Brunnhuber konkretisierte das mit den Worten: „Es braucht ein Wohngebiet in der Größe des Stadtteils Heide.“ Brunnhuber warb hierbei um Unterstützung.
 

Inhaltlich und emotional mitreißend skizzierte Gastredner Dr. Bläse die Herausforderungen des zweiten Jahrzehnts. U.a. mahnte er an: „Das selbstverständliche Miteinander, der Gemeinsinn sei die letzten Jahre, bedingt auch durch die Globalisierung und Internationalisierung, aus dem Gleichgewicht geraten. Das gilt es wieder ins Lot zu bringen.“ Denn wenn der Gemeinsinn nicht immer wieder neu aus der Mitte der Gesellschaft entstehen würde, hätte das fatale Folge für unser aller Leben, so Dr. Bläse. 



Im Rahmen des Neujahrstreffens in der Kolpinghütte Oberkochen ehrte Vorsitzender Balle langjährige Mitglieder und dankte für Treue und Verbundenheit zur CDU: Für 50 Jahre: Manfred Kaufman, Hilde Wingert und Hubert Winter, Dr. Gert Littmann u. Gabriele Trittler für 30 Jahre, sowie Martha Gold für 25 Jahre. Musikalisch umrahmt wurde der lebendige und gut besuchte Abend von Werner Fischer am Akkordeon.
gh/01-20