Was uns in unserer Gesellschaft vermag zusammen zu halten!

 

Unser Verständnis zum Bild vom Menschen: Die Würde eines Jeden ist unantastbar. So ist die Würde aller Menschen gleich, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Nationalität, Alter, des ungeborenen und des sterbenden, von religiöser und politischer Überzeugung, von Behinderung, Gesundheit und Leistungskraft, von Erfolg oder Misserfolg und vom Urteil anderer. Wir achten jeden Menschen als einmalige und unverfügbare Person in allen Lebensphasen. 

 

Der Mensch ist frei geschaffen. Die Freiheit des anderen bedingt und begrenzt die eigene Freiheit. Wer Freiheit für sich fordert, muss die Freiheit seines Mitmenschen anerkennen. Freiheit umfasst Rechte und Pflichten. Sie ist immer Freiheit in Verantwortung. "Was du nicht willst, dass man dir tut, das füge auch keinem anderen zu."

 

Miteinander zu leben und füreinander da zu SEIN, entspricht originär der sozialen Natur des Menschen. Ein menschenwürdiges Leben für alle zu ermöglichen, verpflichtet uns zu solidarischem Handeln. Ein nachhaltig gelebtes Miteinander muss vor allem den Menschen zu Teil werden, die noch nicht, nicht mehr oder dauerhaft sich nicht selbst die Grundlagen eines freien Lebens schaffen können. Von der Familie, über die Nachbarschaft, das Ehrenamt, Vereine und Initiativen, bis hin zu den Kirchen und weiteren Gemeinschaften, gibt es viele soziale Orte und Institutionen, die täglich den Zusammenhalt beispielhaft vorleben. Entsteht dies nicht immer wieder neu aus der Mitte der Gesellschaft heraus, wird dieser eines Tages fehlen, wenn es um die Grundlagen unserer aller sozialen Sicherheit geht.  

Zusammenhalt kann nur aus einer starken Gemeinschaft erwachsen. Diese Gemeinschaften bilden sich nicht aus egoistischen oder gar egozentrischen Antrieben, sondern aus dem Prinzip von gegenseitigem Geben und Nehmen - im Miteinander und Füreinander.