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Guten Tag, 

der Pfingstsonntag ist das Fest des Heiligen Geistes und der 50.Tag der Osterzeit. Zudem gilt nach christlicher Überlieferung dieser Tag als Gründungsdatum der Kirche. 

Pfingsten ist abgesehen davon eine Möglichkeit des Innehaltens. In einer außerordentlichen Zeit, unter besonderen Umständen, mag das manches hervorbringen, das sonst verborgen bleibt. Sich zu besinnen auf was es im Leben ankommt, nicht nur zu Pfingsten, sondern weit darüber hinaus, könnte dabei ein möglicher Gedanke sein?! 

Die „Krise“ hat uns gezeigt und zeigt uns dass das Menschsein (dürfen) von existenzieller Bedeutung ist! Menschen brauchen einander. Welche Rolle die Freiheit zur Begegnung mit seinen Mitmenschen einnimmt, wurde uns in den  letzten Wochen und Monaten bewusst. Wir stellten fest, wie wichtig scheinbar Selbstverständliches wird, wenn man es nicht mehr haben, bzw. (er)leben kann. 

Freude und Spaß, Orientierung, Sicherheit und Geborgenheit können nur in einem gegenseitigen Mit- und Füreinander erfahren werden. Wir als Menschen sind nicht auf der Welt um alleine zu sein. Das ist wider unserer Natur. Ja, und nochmals: „Wir brauchen uns gegenseitig.“  

Deshalb ist der achtvolle und wertschätzende Umgang untereinander – gegenüber jedem und zu jeder Zeit unbedingt erforderlich. 

In diesem Sinne wünschen wir allen im Kreis der Lieben ein schönes Pfingstfest, sowie nette und fröhliche Begegnungen. Bleiben Sie gesund! 

Ihr und Euer
CDU-Stadtverband Oberkochen

 

 







 


Das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte im letzten Jahrhundert ist für uns als CDU-Oberkochen immer Mahnung und Verpflichtung zugleich. Die damit verbundenen Gräueltaten, unmenschlichen Schicksale, sowie furchtbaren Verbrechen dürfen nie vergessen und geleugnet werden. Am 8. Mai 1945 herrschte nach 12-jähriger Hitler-Diktatur absoluter Stillstand – auch im damals noch sehr bäuerlich geprägten, kleinen Dorf Oberkochen.

Die "STUNDE NULL" – alles war in Schutt und Asche – Millionen Tote und Vermisste – Oberkochen musste den Verlust von 214 Menschen schmerzlich beklagen. Davon galten 54 Bürger als vermisst oder verschollen. Hunger, Angst und Not bestimmten den Alltag. Trümmerfrauen und Kinder mussten anpacken, um das Land wieder aufzubauen und für überlebensnotwendige Bedingungen zu sorgen. In diese schwierige Zeit hinein wurde die CDU-Oberkochen 1946, unter dem 1. Vorsitzenden Josef Schmid, gegründet. Er hat eine neue Partei in überkonfessioneller Raison als demokratische politische Kraft organisiert. J. Schmid trat für Aufschwung und Mitverantwortung der Bürgerinnen und Bürger von Oberkochen ein. Rudolf Eber wurde 1. frei gewählter Bürgermeister der Gemeinde Oberkochen. Eber hat sich mit ganzer Kraft und großem Willen – unter Beteiligung der Bürgerschaft - für die Startchancen eines neuen demokratisch legitimierten Gemeindeorgans stark gemacht. Im Focus standen vor allem auch zahlreiche Heimatvertriebene und Flüchtlinge, die buchstäblich nur ihr Hab und Gut hatten. Sie kämpften um das nackte Überleben.

Am 1. August 1946 kam ein Lichtblick für die Kreisgemeinde Oberkochen. Mit der amerikanischen Besatzungsmacht wurden führende Wissenschaftlicher und Mitarbeiter des Unternehmens Carl Zeiss in die leeren Hallen der Firma „Fritz-Leitz-Flugzeugteile“ verbracht. Sie flohen vor den Sowjets, um im Westen einen Neuanfang zu starten. Das stellt bis heute eine wichtige und sehr weitsichtige Entwicklung dar, die für Oberkochen nachhaltig sehr viel bedeutete und überaus positiv war.

Einst als stärkste Wachstumsgemeinde Baden-Württembergs wurden unter dem damaligen Bürgermeister Gustav Bosch wichtige Weichenstellungen gesetzt. 1968 wurden Oberkochen die Stadtrechte verliehen und ein neuer Stadtteil Heide, sowie weitere Wohnbaugebiete gegründet. Die Entwicklung vollzog sich sehr dynamisch. Mit vielen Ideen und immensem Einsatz wurde die Infrastruktur aufgebaut. Das oft zitierte Wirtschaftswunder der damaligen Zeit prägte auch Oberkochen. Der Wirtschaftsstandort Oberkochen war neben der feinmechanischen optischen Industrie von traditionellen und bewährten Betrieben der Werkzeugproduktion geprägt. Eine Stärke und Besonderheit, die bis heute gilt. Die Stadt am Ursprung des „Schwarzen Kocher“ entwickelte sich als beispielhafter Bildungsstandort. Zu erwähnen sind auch die europäischen Städte-Partnerschaften und Verbindungen mit Dives-sur-Mer in Frankreich, Montebelluna in Italien und Mátészalka in Ungarn. Mit dem Fall der Mauer und des „Eisernen Vorhangs“ kamen Veränderungen – die neben Berlin – nicht bahnbrechender sein konnten. Zeiss Ost und West vereinigten sich. Es entstand ein "Global Player", der heute in Oberkochen und in der ganzen Region nicht mehr wegzudenken ist. 

75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges steht Oberkochen buchstäblich blendend da. Investitionen und gewaltige Projekte in die Infrastruktur stemmen der Bürgermeister, die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Gemeinderat mit viel Verantwortungsbewusstsein und Weitsicht. Oberkochen und seine Einwohner können voller Optimismus in die Zukunft blicken. Jetzt, nachdem sich die "STUNDE NULL" zum 75. Mal jährt, gedenken wir den Toten und Gefallenen – blicken aber zugleich mit voller Zuversicht in die kommenden Jahre und Jahrzehnte.  

Die Jugend ist unsere Zukunft und mit globalen und digitalen Möglichkeiten ist sehr viel zu erreichen. Die Mahnung und Verpflichtung der heutigen Generation ist, dass die Erinnerung wach bleiben muss und solche unverzeihlichen Taten nie wieder geschehen dürfen. Frieden, Versöhnung und Freiheit gilt es stets in unserem Land zu bewahren. Europa ist dafür das beste Beispiel. Unsere Völker, die jeweiligen Kulturen, Freundschaften und das friedliebende Miteinander wird in Europa beispielhaft vorgelebt.

Oberkochen kann auf das in den letzten Jahrzehnten Geleistete stolz sein. Lassen Sie uns voller Tatendrang mit gemeinsamen Ideen für unsere Heimat und für unser Oberkochen in die vor uns liegende Zukunft schauen.

Herzliche Grüße – Bleiben Sie gesund!
Ihr Martin Balle

 



Zeiten größter Herausforderungen sind geprägt u.a. von lebendiger Kommunikation. Das ist wichtig! Das kann aber auch überfordern und Ängste auslösen. Nicht alles muss wiederholt und kommentiert werden.  Von Herzen kommende Worte des „Dankes“ und  der „Anerkennung“ sind zu jeder Zeit passend und können nicht oft genug ausgesprochen werden. Deshalb wenden wir uns mit den nachstehenden Sätzen, verbunden mit einer Bitte, an Sie alle: 

DANK
Herzlichen Dank – an alle Akteure 

  • im kompletten Gesundheitsbereich, bei der Polizei, Feuerwehr, THW, Bundeswehr
  • die unsere Lebensmittelversorgung sichern, Verkäuferinnenn und Verkäufer, den Speditionen und LKW-Fahrern, die die Waren heranschaffen, in der Landwirtschaft
  • in den Verwaltungen, in der Politik
  • die sich in der Krise ehrenamtlich engagieren
  • unserer Wirtschaft
  • in der Betreuung und Pflege
  • in Tankstellen, ÖPNV, Handwerker
  • der Müllentsorgung, der Post
  • und viele, viele mehr, die unser Leben in der Krise so ermöglichen. 

Alle haben eines gemein: Ohne sie ist die Krise nicht zu schultern. Das verdient außerordentliche Anerkennung und Wertschätzung. Bei ihrem Engagement für uns sind sie einem größerem Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Wir dürfen sie und uns selbst nicht durch Achtlosigkeit gefährden. Danke all jenen, die sich beispielhaft an die Regeln halten. Nicht alle, aber die meisten. Das ist schön zu erleben. 

BITTE:
Halten wir uns an die Regeln - halten wir in der Krise zusammen!


Der Vorstand

 



VON MENSCHEN FÜR MENSCHEN

Die CDU-Oberkochen wurde im Jahr 1946 gegründet. Seither nimmt sie mit ihren Akteuren am gesellschaftlichen Leben in Oberkochen und darüber hinaus engagiert teil.

Ende 2017 entwickelte der Vorstand ein Konzept zur Weiterentwicklung. Wo stehen wir, wo wollen wir hin, was verbindet - was trennt, wie wollen wir miteinander umgehen, machen wir die richtigen Dinge, machen wir das, was wir tun richtig; waren Impulsfragen, mit denen wir uns auseinandersetzten.

LEBENDIGE - EHRLICHE BÜRGERBETEILIGUNG

Da das Rad nicht neu erfunden wird, ging es vordergründig mehr um das Wie, als um das Was. Wir sehen uns als Menschen aus der Mitte, die sich für Gesellschaft, Demokratie und Gemeinschaft ehrenamtlich einsetzen. Ziel war und ist für uns: Das gesellschaftliche Miteinander auf Augenhöhe. Das ist die Maxime. Einfach gesagt, es geht um ein mehr an Bürgerbeteiligung.

Das bedeutet: Wir werben für Ideen, nehmen Ideen auf und engagieren uns gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, diese zum Wohle aller umzusetzen. Es gilt dabei, Mitmenschen zu sehen und mitzunehmen, sowie Räume der Begegnung und des Miteinanders zu kreieren. Der Weg, der uns das ermöglicht, zeichnet sich wie folgt: „Bürger zu Betroffenen machen, das heißt sie inhaltlich als auch räumlich zu treffen, um sie für unsere Gemeinschaft, für unser demokratisches Leben als Beteiligte zu gewinnen“. Jeder ist in seinem Lebensbereich ein Experte. Deswegen ist es wichtig, dass damit verbundene Wissen, Ideen, Wünsche und auch Sorgen aufzunehmen. Das stellt eine Begegnung auf Augenhöhe dar, die alle Beteiligten in ein demokratisch wertvolles Miteinander versetzt. Wir sehen uns alle gemeinsam in einem Boot sitzen. Es gilt nicht allein, was wir für uns denken, sondern, dass das zielführend ist was uns allen dient und der Großteil sich darin wiederfindet. Dazu braucht es ein übergreifendes Miteinander. Grundsätzlich gilt für uns die repräsentative Demokratie, die aber nicht im Widerspruch zu einer erlebbaren gelebten Bürgerbeteiligung steht. Ganz im Gegenteil. Beides, wenn es ehrlich gelebt wird, führt am Ende zu einem mehr an Miteinander und fördert so den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. 

WICHTIGE ECKPUNKTE DER MODIFIZIERTEN STRUKTUR

Um, wie oben beschrieben, erlebbar wahrgenommen zu werden und um uns selbst die erforderliche Orientierung zu sichern, ergänzten wir im Rahmen der Weiterentwicklung unsere Struktur.

 Wichtige Eckpunkte sind dabei: 

1.Was uns bewegt   2.Zusammenhalt   3.Bürger-Beteiligung 

Der Orientierungspunkt „Was uns bewegt“ umfasst u.a. die Themen: Familie-Kinder, Umwelt-Klima, Kultur-Sport, Integration, Wirtschaft etc. Die Rubrik „Zusammenhalt“ erschließt Themenbereiche wie: Würde, Freiheit/Verantwortung, Solidarität.

Die damit verbundenen Ansprüche werden durch Aktionen aus der Rubrik „Bürgerbeteiligung“ sichtbar und erlebbar. Vordergründig zählen dazu die Formate „Bürger-Dialog“ und „Bürger-Forum“. In 2020 wurde zum Thema Mobilität ein Bürger-Forum mit Gastredner Landrat Klaus Pavel, sowie ein Bürger-Dialog inkl. anschließender Diskussion, mit regem Interesse veranstaltet. Weitere Veranstaltungen sind bereits geplant und folgen. Da das Leben immer in Bewegung ist, wird der Prozess der Weiterentwicklung ein stetiger sein, den wir nachhaltig verfolgen werden. 

FÖRDERPREIS IM EHRENAMT

Zu allem reiht sich noch unser „Förderpreis im Ehrenamt“ ein. Er stellt ein starkes Signal an alle Vereine/Organisationen und deren Akteure für ihre überaus wertvolle Arbeit für das Gemeinwohl dar. Mit dem Förderpreis vermitteln wir ein Dankeschön und Ansporn für großartigen, freiwillig-ehrenamtlichen erbrachten Einsatz. 2001 - im Jahr des Ehrenamtes, wurde die Auszeichnung durch die CDU-Oberkochen ins Leben gerufen. 2020 wird er nun bereits zum 10. Mal vergeben. Schirmherr ist der Kultusminister des Landes BW, sowie Laudator der Landrat des Ostalbkreises. 

FAZIT UND ANSPRUCH 

Alles in allem stellen diese Gedanken und Aktivitäten den Menschen in den Mittelpunkt. Das ist uns ein echtes Anliegen. Denn wir ALLE werden im „Mit- u. Füreinander“ stets aufeinander angewiesen sein. Das darf nie aus den Augen verloren werden. 

 



Guten Tag, hallo zusammen,
 

in ein paar Tagen steht Ostern an. Ein Osterfest 2020, das sich in die Geschichtsbücher schreibt. Trotz aller widriger Umstände wollen wir es dennoch nicht versäumen, Ihnen allen ein gesegnetes Ostern zu wünschen. Wir wünschen Ihnen schöne und besinnliche Stunden. 

Und so passt der Sinn und Anlass von Ostern sehr gut zur derzeitigen Situation. Ostern, das Fest der Auferstehung Jesus. Ostern, als Hochfest christlichen Glaubens wird auch als Fest der Hoffnung beschrieben und gesehen. Eine Hoffnung, die sich aus der „Auferstehung“ nährt. Das mag uns Menschen und alle Christen gerade jetzt und über Ostern hinaus Zuversicht, Mut und Kraft geben! 

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen an Ostern, die kommenden Tage und Wochen alles Gute, vor allem aber BLEIBEN SIE ALLE GESUND

Das wünscht Ihnen von Herzen 
Ihr Vorstand des CDU-Stadtverbandes Oberkochen 

P.S.: Denken wir vor allem an jene, die sich derzeit für uns aufopferungsvoll (auch über Ostern) einsetzen. Näheres siehe gleich hier unten - Auf was es jetzt ankommt...